27. Mai - 23. September 2018
Struveweg 512
16515 Eden b. Orainenburg

RE:Eden

EDEN

Die Obstbaukolonie Eden, zu Oranienburg gehörig, ist, so Judith Baumgartner im großen, zweibändigen Katalog über die Lebensreform, „die älteste noch bestehende lebensreformerische Siedlungsgenossenschaft“. 1893 von 18 Berliner Vegetariern gegründet, beruht das reformerische Konzept, wie das Wappen/Emblem mit den drei stilisierten Bäumen veranschaulicht, auf drei Gedanken: Lebensreform, Bodenreform und Wirtschaftsreform. Im Lauf ihrer 125-jährigen Geschichte hat nicht nur die Siedlung selbst, vom Nationalsozialismus über die DDR-Zeit bis hin zur Treuhand-gelenkten Nachwendezeit manche schwierige Zeit durchlitten, war dabei Veränderungen und Einschränkungen unterworfen und hat dennoch einen Kern von genossenschaftlicher Organisation und Identifikationspotenzial bewahrt. Auch die Gedanken der Lebensreform selbst haben einen mehrfachen Transformationsprozess durchgemacht. Ursprünglich als „kulturell und normativ außenseiterisches Modell mit oppositionellen Entwürfen zur zeitgenössischen Gesellschaft ein Projekt des wilhelminischen Kaiserreichs“ (Bernd Wedemeyer-Kolwe) wurden Teile der Bewegungen und Bestrebungen von der Siedlungspolitik der 1920er-Jahre, in ihrem völkischen Teil auch von der nationalsozialistischen Herrschaft integriert, während andere als „Barfusspropheten“ und radikale Außenseiter ins Abseits gedrängt wurden und in Vergessenheit gerieten. Dennoch wurden viele Reformansätze nach der zweiten, noch durchgreifenderen Industrialisierung der Nachkriegszeit im Verlauf der ökologischen Bewegung erneut virulent und auch als Vorläufer zeitgenössischer Bestrebungen wiederentdeckt.

 

RE-EDEN

Aus Berlin zogen die Gründer 1893 an der Rand der großstädtischen Agglomeration nach Oranienburg, das damals wie heute mit der S-Bahn erreichbar war. Sie praktizierten damit ein frühes Modell der Stadt-Land-Verbindungen, die heute unter dem Begriff des Rurbanismus wieder viel diskutiert werden: auf dem Land naturnah zu leben, Obst und Gemüse auf genossenschaftseigenen Grundstücken selbst anbauen, aber auch am Kulturleben der Stadt Berlin teilhaben. Während die Impulse der Lebensreform im Nationalsozialismus untergingen, hat sich Eden einen Kern der reformerischen Grundsätze bewahrt. Die deutsche Teilung und die Teilung Berlins schränkten jedoch die Verbindungen zum großstädtischen Zentrum ein: Eden geriet in eine Randlage.

Das Projekt Re-Eden möchte diese Verbindungen wieder herstellen und aktivieren, ausgehend von der Beobachtung, dass die Gedanken, die zur Gründung der Siedlung führten, in nur leicht veränderter Form heute wieder so aktuell sind wie nie. Zum 125-jährigen Bestehen Edens lädt das Projekt, organisiert vom eigens gegründeten Verein re:form e.V., Künstler*innen, Architekt*innen, Forscher*innen, Gruppen und Personen, die sich mit kooperativer Landwirtschaft, Urban Gardening, nachhaltiger Entwicklung, Geld- und Bodenreform oder dem Genossenschaftswesen beschäftigen, nach Eden ein, um ihre Wahrnehmung der Siedlung zu erfragen, praktische Ansätze zu erproben und die Gründungsgedanken Edens neu zu befragen. Lebensreform, Bodenreform und Wirtschaftsreform: Was haben diese Begriffe heute noch zu sagen? Was ist heute anders als zu Zeiten der Gründung und inwiefern müssen die Reformgedanken daher heute anders gedacht werden? Welche Rolle kann das lebendige Vorbild Eden dabei spielen?

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Projekte
KOOPERATIONSPARTNER

RE:FORM – EDEN

RAUMKONZEPT FÜR EDEN UND DIE AGORA DES NATURAL BUILDING LAB / HABITAT UNIT

3.-12. Mai: Bau und Recherche Camp
23. Mai: Einweihung der Agora / 125-Jahr-Feierlichkeiten
27.Juli: Ideenforum Eden

19.-23. September: Abschlusspräsentation und Diskussion der Entwürfe

Masterstudierende des Instituts für Architektur der TU Berlin (Natural Building Lab & Habitat Unit) haben Raumkonzepte erarbeitet, die sich mit dem Stadt-Land-Verhältnis, aber auch mit konkreten Orten der Siedlung, allen voran dem unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Obstverwertungsbetrieb beschäftigen.

Mit der Eden-Agora wurde in enger Patenschaft mit Edener Bewohner*innen eine mehrteilige Festivalinfrastruktur entwickelt und gebaut, die sich auf die Reformgedanken Edens beziehen und diese neu interpretieren. Anlässlich größerer Programmpunkte während des Festivaljahres schalten sich die im Alltag dezentral in der Siedlung verteilten Elemente zu einem zentralen Kommunikationsort zusammen.

Natural Building Lab (NBL), TU Berlin (Prof. Eike Roswag-Klinge, Nina Pawlicki, Matthew Crabbe), Habitat Unit, TU Berlin (Prof. Dr. Philipp Misselwitz, Hannes Langguth) in Kooperation mit studioetcetera Berlin (Sebastian Latz) 

https://nbl.berlin/Re-Form-Eden

 

RE:KOOP EDEN

Wintersemester 18/19: Der Studiengang Regionalentwicklung und Naturschutz derHochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) erarbeitet unter der Leitung von Prof. Dr. Peters Nutzungskonzepte für die Zukunft der Obstbaukolonie.

3.Juli: offener Gesprächskreis an der HNEE, organisiert von Prof. Dr. Heike Walk

Sommersemester 2019: Eden-Praktika

Für brachliegendes Gartenland der ehemals professionell bewirtschafteten Nutzgartenflächen werden Möglichkeiten einer auf die spezielle Situation vor Ort zugeschnittene Form kooperativer Landwirtschaft ausgelotet.

HNEE, Prof. Dr. Heike Walk (Transformation Governance), Prof. Dr. Jürgen Peters (Landschaftsplanung und Regionalentwicklung), Dr. Henrike Rieken (Koordination Innovations Forum Ökolandbau Brandenburg)

http://www.hnee.de

 

KÜNSTLER

EDENS NEUE ZEIT 2008 – 2043

ab 21. September 2018: Ausstellung, Mostereigelände

Vor 25 Jahren wurde die Dauerausstellung zur Geschichte der Genossenschaft und Siedlung Eden in der ehem. Mosterei eröffnet. Seit 2008 wurde aus Platz- und Personalmangel kaum neues Ausstellungsmaterial präsentiert. Das Künstlerteam HERTZSCH & PAGE stellt mit Anwohner*innen anhand von Bild, Text und Erzählung die fehlende Dokumentation der letzten 10 Jahre zusammen.
Diese künstlerische Chronik möchte impulsgebend für eine Erweiterung der EDEN AUSSTELLUNG nach 2018 sein.

EVA HERTZSCH & ADAM PAGE arbeiten gemeinschaftsorientiert im öffentlichen Raum und in Nachbarschaften seit 1994. U. a. co-produzieren sie seit 2014 das nGbK-Projekt »station urbaner kulturen« in Berlin-Hellersdorf.

http://www.kunst-im-untergrund.de/station/team/

 

LICHTMENSCHEN IM SUMPF DER SONNE - STUDIEN ZUR LEBENSREFORM

21.September, 14 Uhr: Kuppelsaal im Edener Kindergarten

Statt eines fertigen Produktes will STEPHAN DILLEMUTH verschiedene Fragmente und Probleme der teilweise utopischen, revolutionären, reaktionären und reformerischen Ansätze unterschiedlichster Ausbruchsversuche aus dem damaligen Empire präsentieren, dem nationalen, kapitalistischen und monolithischen wilhelminischen Reich... eine "Aufführung"?

STEPHAN DILLEMUTH nimmt unter Verwendung einer ergebnisoffenen und häufig kollektiven Forschungsmethode verschiedene Formen künstlerischer Lebensweisen wie die Lebensreformbewegung, die Arbeiterbewegung, die Münchner Boheme der vorletzten Jahrhundertwende oder die Kunstakademie unter die Lupe, auch um sie auf Sinn und Zweck für die heutige Situation abzuklopfen.

http://www.lenbachhaus.de/ausstellungen/dillemuth/

 

RE:EDEN BLOG

nach dem 23. September

Ziel ist es, einzelne künstlerische und philosophische Elemente und Interventionen des Projektes Re- Eden zu kommentieren, zu reflektieren, und zeitgeschichtlich zu kontextualisieren.

MILOSZ PAUL ROSINSKI ist freier Autor und Kunstkritiker. Forschungsinteresse ,,Performationen”: Multimedia-Kunstwerke, Projekte, und Praktiken, die Elemente der Konzept-, Performance-, und Installationskunst vereinen.

 

SKIZZE FÜR EDEN. Eine Parade in 5 Bildern

27. Mai, 14.30 Uhr: Start beim Birnbaum

Das sogenannte Aufwecken. Anlässlich des Frühlinganfangs leiteten blumengeschmückte Gruppen die Menschen zum Festplatz. Ausgehend von dieser Tradition schaffen viele Edener Mitwirkende mit dieser Parade eine Bühne für eine vorrübergehende Gemeinschaft.

TAGEBUCH EDEN 27.05. Tanzperformance

23. September, 16 Uhr: Rampe / Genossenschaftshaus
Ein mehrsprachiger Katalog aus Szenen, Bildern und Erzählungen: Die Erinnerung an das kollektive Ereignis der Parade hat uns erlaubt, die intimen Seiten dieser gemeinsamen Arbeit zu durchsuchen. Wir haben Briefe und Mails gelesen und die Treffen rekonstruiert. Wir haben unsere Hoffnungen und Ängste bei der Arbeit analysiert und all diesem geben wir einen anderen Namen. Tagebuch Eden ist die Suche nach einem erneuerten schöpferischen Moment, der Wunsch nach einer renovierten Zusammenkunft.

ESPZ (ELISA ZUCHETTI UND NANDHAN MOLINARO) reflektieren über narrative dancing die politische Dimension kollektiver Formationen und wie diese ein Potential für soziale Veränderung schaffen können.

 

EINE GESTE DER GABE

27. Mai, ab 13 Uhr: Presshaus

22. September, ab 13 Uhr: Presshaus

ELEFTERIA XENIKAKI, DIE AG GESUNDE ERNÄHRUNG UND AKIM werden für einzelne Veranstaltungen vegetarisch kochen und dafür so viel wie möglich Kräuter, Gemüse, Obst und Eier aus den Edener Gärten verwenden. Eine Geste der Gabe.

Als Graffiti-Künstler verfolgt AKIM einen symbolischen Austausch zwischen dem urbanen Raum, der Straße und dem Galerieraum der Kunstwelt. Seine künstlerische Praxis umfasst Projekte, die von Zeichnungen, architektonischen Installationen und Videokunst reichen; vom Besetzen und Umbauen öffentlicher Räume, Gruppenbauten bis hin zu Kochevents.

 

 

 

DER GEIST VON EDEN

21. September, 19-21 Uhr: Theaterparcours, Treffpunkt: Festplatz Eden

Freier Eintritt, aber begrenzte Teilnehmerzahl!
Anmeldung unter 0177 - 4955981

Wenn die Sonne über der Obstbaukolonie Eden untergeht und Dunkelheit die Häuser, Bäume und Hecken umhüllt treibt er sein Unwesen: der Geist von Eden. Ein Untoter, ein Mahner und Künder des Kommenden.

KOMMANDO HIMMELFAHRT sind JAN DVORAK (Komponist), THOMAS FIEDLER (Regisseur) und JULIA WARNEMÜNDE (Produktionsleiterin und Dramaturgin). Sie verbinden Musiktheater, Performance und Konzert zu Theater­kompositionen, deren Texte und Musik sich mit Grenzbereichen politischer und wissenschaftlicher Utopien beschäftigen.

www.kommando-himmelfahrt.com

 

APPELKOPP. Umwölkte Utopie

23. September, 15 Uhr: Performancestart: Wilhelm Groß Str. 35

LINA KRÜGER (Schauspielerin, Performerin und Musikerin)

BANKLEER (KARIN KASBÖCK und CHRISTOPH MARIA LEITNER) produzieren ausgehend von Performances und Happenings im öffentlichen Raum oder Kunstinstitutionen dokufiktionale Videos, Objekte und raumgreifende Installationen.

http://bankleer.org

 

REFORM OHNE BODEN
Schilderskulptur bis Ende 2018

22. September 14 Uhr: performativer Spaziergang

Was passiert noch gemeinschaftlich in Eden? Wie sieht ein Zusammenleben außerhalb der kapitalistischen Verwertungslogik aus? Was heißt das, wenn der Boden allen gehört? Wie und Wo trifft man sich? Wie sitzt man zusammen? Welcher Kuchen wird dabei verhandelt? In welchem Paradies?
Ab Mitte August werden 28 Laternenpfähle mit Zeichnungen und historischen wie aktuellen Fotos bedruckte Schilder behängt, so dass ein visueller Spaziergang im Zentrum Edens entsteht.

Als Künstler, Architekt und Verleger verhandelt ERIK GÖNGRICH stadtpolitische Fragestellungen. In seinen Skulpturen, Installationen, Publikationen, Spaziergängen, Zeichnungen und Fotografien reflektiert er die Nutzung und Veränderung des städtischen Raumes und wirft einen skulpturalen Blick auf informelle Qualitäten des Öffentlichen.

goengrich.de / berlinerhefte.de

 

SCHATTENWURF

ab 21. September: Trafohaus am Festplatz

Der letzte freistehende Stromkasten Edens am Festplatz wird zum Denkmal erklärt! Ein Betonklotz, auf dem Abbildung und Podest verschmelzen. Das Denkmal als Schattenwurf der Vergangenheit und Gegenwart im öffentlichen Raum, der nun gekappte Stromkasten der ehemaligen Mosterei — die das Zentrum von sozialen und wirtschaftlichen Leben in Eden ausmachte — wird reaktiviert mit einer passenden Bildersprache, die die Tradition des Edener Scherenschnitts —oft als Frauen Hobbykunst kleingemacht— zur Hochkultur elektrisch auflädt.

NINA PRADER ist eine Künstlerin, die sich auf alternative Medien und Verlagspraktiken spezialisiert hat.

http://www.ladylibertypress.org

 

FILMABEND
Zusammengestellt und präsentiert von FLORIAN WÜST

21. September, ab 19 Uhr: Pension Eden

DER TRAUM VOM GARTEN EDEN, Lothar Woite,
DE 1995, 43'
Das MDR-Feature Der Traum vom Garten Eden erzählt die Geschichte Edens, dessen Produkte die Reformhaus-Bewegung stark beeinflussten, und lässt dabei viele Alt-Edener zu Wort kommen.

WILD PLANTS, Nicolas Humbert,
DE/CH 2016, 108', OF mit dt. UT
Eine filmische Forschungsreise an weit verstreute Orte, zu Menschen und Projekten, in denen sich botanischer und biographischer Wildwuchs miteinander verbinden.

FLORIAN WÜST seit 2016 Kurator des Film- und Videoprogramms der transmediale. Als Künstler, Filmkurator und Verleger beschäftigt er sich mit sozialem und wirtschaftlichem Fortschritt in der Moderne sowie zunehmend mit stadtpolitischen Themen.

 http://www.fwuest.com/

EDEN SALONS

Moderator der Eden-Salons ist der Kunstkritiker und Journalist DIETRICH HEIßENBÜTTEL. Als Journalist unter anderem tätig für Kontext Wochenzeitung, springerin – Hefte für Gegenwartskunst (https://www.springerin.at/ ) und Humane Wirtschaft.

www.artwritings.de

1. Eden-Salon, LEBENSREFORM

10. Juni, 17-19 Uhr

GETRUDE CEPL-KAUFMANN, Außerplanmäßige Professorin für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Leiterin des An-Instituts Moderne im Rheinland an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. In ihren Forschungen zur Literatur und Kultur der Moderne hat sie sich wiederholt mit der Lebensreform-Bewegung um 1900 und im speziellen mit dem Friedrichshagener Dichterkreis auseinandergesetzt  

http://www.cepl-kaufmann.de/

BERND WEDEMEYER-KOLWE, Volkskundler und Sporthistoriker, Geschäftsführer und Wissenschaftlicher Leiter des Niedersächsischen Instituts für Sportgeschichte e.V. (NISH) in Hannover, außerplanmäßiger Professor der Georg-August-Universität Göttingen. Arbeits- und Veröffentlichungsschwerpunkte: allgemeine Sportgeschichte, Lebensreform, völkische Bewegung, Okkultismus. Zuletzt: Aufbruch. Die Lebensreform in Deutschland, Darmstadt 2017.

https://www.nish.de/index.php/bernd-wedemeyer-kolwe.html

ANDREA MISCHKE und ANIKKE KNACKSTEDT leiten die seit 2002 bestehende reformpädagogische Kinderschule Oberhavel in Eden, eine staatlich anerkannte Grundschule in freier Trägerschaft, die nach den pädagogischen Gedanken des französischen Reformpädagogen Célestin Freinet arbeitet. Zentral ist das selbstbestimmte, sinnhafte Lernen in der Gemeinschaft. Nicht Notendruck und die Aufteilung von Lernstoff in Fächer, sondern „Lernen leben und Leben lernen“ ist das Motto der Kinderschule. 

http://www.kinderschule-oberhavel.de/

WALTRAUD EISENBERGER, Kindergarten und Schule in Eden, Mitglied der Edener Heimatbühne unter Anna Rubner. Seit 1962  Genossenschaftsmitglied, Berufsschullehrerin, verheiratet, zwei Kinder. Mitarbeit im Redaktionsteam der Edener Mitteilungen (1992-2010) und in der Koch- und Backgruppe.
DIETER EISENBERGER, Berufsschullehrer Landwirtschaft. Seit 1962 durch Heirat in Eden. Mitwirkung an der Ausstellung zur Geschichte Edens anlässlich der 100-Jahr-Feier 1993, 20 Jahre Leitung der Ausstellung.

2.Eden-Salon, BODENREFORM

1. Juli, 17-19 Uhr

DAVID HANEY, Dozent an der University of Kent, Direktor des Centre for Research in European Architecture (CREAte). Haney hat fünf Jahre in Berlin über den bedeutenden Landschaftsarchitekten Leberecht Migge geforscht und für seine Studie When Modern Was Green den renommierten Elisabeth Blair MacDougall Buchpreis der Society of Architectural Historians (SAH) erhalten. 

https://www.kent.ac.uk/architecture/people/profiles/haney-david.html

SABINE HORLITZ, Architektin und Stadtforscherin mit Arbeitschwerpunkt Wohnungsbau und nicht-spekulativen Eigentumsmodellen, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität Berlin. Sie forscht zu Community Land Trusts sowie zu Formen kollektiven Landbesitzes und ist Mitinitiatorin des Stadtteilprojekts ps wedding.

https://pswedding.de/

MARCO CLAUSEN, Mitbegründer des Prinzessinnengartens in Berlin-Kreuzberg, Mitinitiator der Nachbarschaftsakademie und der Laube im Prinzessinnengarten. Tätig für den Verein Common Grounds mit dem Schwerpunkt selbstorganisierte politische Bildungsarbeit / kollektives Lernen zu den Themen Gemeingüter, Stadt-Land-Beziehungen, sozial-ökologische Transformation und Recht auf Stadt.

http://prinzessinnengarten.net/

3.Eden-Salon, WIRTSCHAFTSREFORM

26. August, 17-19 Uhr

ANGELIKA DRESCHER, Architektin, Schwerpunkt Bauen im Bestand, soziokulturelle Aspekte der Stadtplanung; seit 10 Jahren spezialisiert im Bereich Projektentwicklung und Projektsteuerung von gemeinschaftlichen Projekten mit „vielköpfigen“ Bauherrn, Projektierung; Mitbegründung und seitdem Vorstandstätigkeit in der Bau-und Wohngenossenschaft Spreefeld Berlin eG; seit 2015 Projektleitung VOLLGUT – Nachnutzung des ehemaligen Kinde-Brauerei-Areals in Neukölln.

http://www.zusammenarbeiter.de/werwirsind.php

WERNER ONKEN, Ökonom, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung für Reform der Geld- und Bodenordnung, Herausgeber der Zeitschrift für Sozialökonomie, Leiter des Archivs für Geld- und Bodenreform, Herausgeber der Schriften von Silvio Gesell und dessen Biografie: Silvio Gesell und die Natürliche Wirtschaftsordnung, Lütjenburg 1999.

http://www.werner-onken.de/

HUMANE WIRTSCHAFT, Die sechsmal jährliche erscheinende Zeitschrift setzt sich für strukturelle Veränderungen in unserem Wirtschaftssystem ein und will Wege aufzeigen, Ökonomie in den Dienst des Menschen zu stellen; Humane Wirtschaft ist „mehr als eine Zeitschrift“, eng verbunden auch mit der Silvio-Gesell-Tagungsstätte und dem Lernort Wuppertal, einer „Mischung aus Denkfabrik, freiem Kolleg, Künstleratelier, Projektwerkstatt, ‚Gärraum‘ für Existenzgründungen und Lebensort.“

https://humane-wirtschaft.de

 

SOMMERAKADEMIE

EDEN ARCHIV. Geschichte, Bestand und Zukunft.

10 – 15 Uhr: Eden Ausstellung/Archiv, 9 Studierende + fachnahe Gäste

Zunächst sollen das Eden-Archiv und seine Bestände unter die Lupe genommen werden. In einem zweiten Schritt werden die vorhandenen Bestandsverzeichnungen analysiert, mit den Originalen verglichen und gegebenenfalls ergänzt oder korrigiert. Auf dieser Grundlage sollen abschließend realistische Perspektiven für die zukünftige Archivpflege, den Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit und den Aufbau einer regelmäßigen Ausstellungsarbeit erarbeitet und formuliert werden.

CHRISTIAN BECKER ist seit 1998 Stadtarchivar der Stadtverwaltung Oranienburg.

RAINER GÖDDE, geboren in Eden, seit Mitte der 90er Jahre wieder in Eden und Mitarbeiter der Genossenschaft. Seit fünf Jahren verantwortlich für das Archiv und Die Ausstellung zur Geschichte der Eden Genossenschaft.

PROF: DR: MICHAEL SCHOLZ, Professor für Archivwissenschaft, Studiengangsleiter und Praktikumsbeauftragter im Studiengang Archiv an der Fachhochschule Potsdam, Wissenschaftlicher Leiter der Landesfachstelle für Archive und Öffentliche Bibliotheken Brandenburg

STUDIERENDE DES FACHBEREICHINFORMATIONSWISSENSCHAFTEN DER FACHHOCHSCHULE POTSDAM lehrt und forscht zur Bereitstellung und Bewahrung von Informationen mittels moderner Technologien.

 

Eine Schule für Eden - EDEN ALS SCHULE!

9-12 Uhr: Kinderschule Oberhavel

Verlasst die Übungsräume! Lernen muss sinnhaft sein! Lernen findet in Gemeinschaft statt und jeder einzelne trägt die Verantwortung für sein Lernen und das Gelingen der Gemeinschaft! In diesem Sinne wünschen wir uns eine Vernetzung der Schule mit der Edener Gemeinschaft. Lernorte in Eden erschließen und Begegnungen mit Edenern ermöglichen und gleichzeitig überlegen, welche Impulse die Schule für Eden bieten kann. Diese Ideen werden unter Berücksichtigung eines reformpädagogischen Ansatzes konzeptionell erarbeitet und entwickelt.

Die REFORMPÄDAGOGISCHE KINDERSCHULE OBERHAVEL in Eden ist eine staatlich anerkannte Grundschule in freier Trägerschaft, die nach den pädagogischen Gedanken des französischen Reformpädagogen Célestin Freinet arbeitet. Zentral ist das selbstbestimmte, sinnhafte Lernen in der Gemeinschaft. Nicht Notendruck und die Aufteilung von Lernstoff in Fächer, sondern „Lernen leben und Leben lernen“ ist das Motto der Kinderschule.

http://www.kinderschule-oberhavel.de/

 

REFORMWERK / NEUES ZENTRUM EDEN 

10-15 Uhr: Werkstatt Hazel Leach, Ostweg 243

CARSTEN BERGNER /ROBERT BLÖDORN/FLAVIA BIIANU / SINA JANSEN / BINTA VON RÖNN vom INSTITUTS FÜR ARCHITEKTUR DER TU BERLIN (NATURAL BUILDING LAB & HABITAT UNIT) präsentieren und diskutieren die erarbeiteten Raumkonzepte, die sich mit dem Stadt-Land-Verhältnis, aber auch mit konkreten Orten der Siedlung, allen voran dem unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Obstverwertungsbetrieb beschäftigen. Sie stellen die entstandenen Entwürfe und Raumkonzepte zur Diskussion und bereiten die nächsten Schritte vor. 

Das NATURAL BUILDING LAB begleitet Studierende auf ihrem Lernweg in Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs, befähigt sie zu dialogischem Arbeiten in inter- und transdisziplinären Teams, führt sie an wissenschaftliches Arbeiten heran und vernetzt sie international. Es ist im übertragenden und realen Sinne eine Werkstatt, in der Lehrende und Lernende zusammen im Team in Forschung, Lehre und Praxis zwischen Theorie und handwerklichem Handeln in unterschiedlichsten Maßstäben bis zum Maßstab 1:1 experimentieren und produzieren.

https://nbl.berlin/

Die HABITAT UNIT ein global vernetztes Forschungs- und Lehrzentrum, das neue Ansätze, Expertise und anwendungsorientierte Werkzeuge für die globale Urbanisierung und urbane Veränderungsprozesse entwickelt. Die Habitat Unit bekennt sich zu einem inklusiven und auf Rechten basierenden Ansatz für Stadtpolitik, Stadtmanagement sowie entwicklungsorientierte und akteursorientierte Planung. Sie fördert ein erweitertes Verständnis von Stadt- und Architekturdesign, das räumliche, materielle und kulturelle Befindlichkeiten mit neuen Modellen von Partizipation, Koproduktion und Urban Governance verbindet.

http://habitat-unit.de/

SELBSTVERSORGUNG ALS LEBENSKONZEPT

14 – 17 Uhr (Fr) und 10 – 13 Uhr (Sa): Vogelbeerweg 136, max. 15 Personen

Praxisnah direkt am Beet geht es um Gartenplanung, Fruchtfolge, Aussaat und Pflanzung, biologische Schädlingsbekämpfung, organische Düngung, Bodenverbesserung, Kompostierung, Mulchen, Lagerung, Verwertungskreislauf uvm.

YIYUAN ZHOU und MICHAEL HACKMAYER und weitere Spezialisten aus Eden. Michael Hackmayer ist Gärtnermeister im Fachbereich Gemüsebau und seine Frau Yiyuan – von Beruf Journalistin – bestückt die Heilpflanzen- und Blumenbeete. Wenn sie keinen Schulstress haben, helfen auch die zwei Söhne Elias und Lukas im Garten mit.

 

MIKROTECHNOLOGIEN FÜR REGENERATIVE ENERGIEN

10 – 15 Uhr: Pension Eden, Struveweg 102, max. 15 Personen

Anhand von Modellen erfahren wir mehr über die Energie in der Natur und ihre Umwandlung in eine für die Menschen nutzbare Form. Die Modelle werden ausprobiert und die energetischen Aspekte unserer Umwelt besprochen. Fragen der Energieversorgung sollten nicht den Politikern oder Großkonzernen überlassen werden!

Die LANDESTELLE FÜR GEWERBLICHE BERUFSFÖRDERUNG IN ENTWICKLUNGSLÄNDERN IN BERLIN und Mitarbeiter wie ROLAND SCHNELL vermitteln praxisnahe Kenntnisse im gesamten Bereich der nachhaltigen Entwicklung. Schwerpunkte sind neben Wassermanagement die erneuerbaren Energien (Wind, Sonne, Biomasse). Das Konzept der Landesstelle beruht darauf, das Erlernte (Theorie) sofort in die Praxis umzusetzen.

https://landesstelle.org/de/
www.peter-lenne-schule.de

 

WASSER-RESSOURCEN-WIEDERVERWENDUNG

14 – 17 Uhr: Bootshafen Eden, max. 15 Kinder (ab 8 Jahre, schwimmtüchtig)

Wir bauen ein Floss aus Recyclingmaterialien, das Dinge transportieren kann. Welche Wasserwege gibt es, um von Eden aus in die weite Welt zu starten und uns oder Dinge, die in Eden entstehen in die umliegenden Regionen zu transportieren? Obwohl wir auf dem Wasser sind, gibt es an Bord kein fließend Wasser, keine Heizung ... Wir gehen der Frage nach, welche Rohstoffe und Möglichkeiten es gibt, diese Probleme zu lösen. Wir nehmen eine Trockentoilette an Bord und fahren mit der Kraft der Sonne der Welt entgegen. Seid dabei in der Welt der Edener Hafenabenteuer!

FRAUKE HEHL / KUNST-STOFFE E.V. ist Mitbegründerin und ehemalige Leiterin der workstation Ideenwerkstatt Berlin e.V., ebenso von Kunst-Stoffe e. V. - Zentralstelle für wieder verwendbare Materialien, Mitwirkung am freien Wlan-Netzwerk Freifunk, seit 2001 aktiv in urban gardening und guerrilla gardening. Themen: urbane Selbstversorgung und nachhaltige Ökonomie; konkrete Projekte u.a. der Nachbarschaftsgarten Rosa Rose, das Wriezener Freiraumlabor, der Bürgergarten Laskerwiese und das Berliner Allmende-Kontor. Dozentin für Jugend- und Erwachsenenbildung.

 

Licht
Apfel
Mist

Programm

19. – 23. September

EDEN SOMMERAKADEMIE
Workshops

Selbstversorgung als Lebenskonzept (Yiyuan Zhou und Michael Hackmayer)

Mikrotechnologien für regenerative Energien (Roland Schnell/ Landesstelle/ Peter-Lenné-Schule)

Archivarbeit Eden (Stadtarchivar Christian Becker/Rainer Gödde/Fachhochschule Potsdam mit Prof. Dr. Michael Scholz)

Ressource Wasser (Frauke Hehl)

Ideenwerkstatt Freinet-Pädagogik (Freie Kinderschule Oberhavel)

Archäologien der Nachhaltigkeit (nGbK Berlin)

Zukunft in Eden (Carsten Bergner/Robert Bloedorn/TU Berlin/Habitat Unit)

 

22. und 23. September

EDEN FESTIVAL

13–14 h

Führungen mit Judith Baumgartner, Dietrich Heißenbüttel und Waltraud Eisenberger

13–18 h

Ausstellung und Performances der Künstler*innen Eva Hertzsch und Adam Page, bankleer, Kommando Himmelfahrt, Nina Prader, Erik Göngrich, Elisa Zucchetti und Nandhan Molinaro, Stehphan Dillemuth

21. – 23. September

EDEN FESTIVAL

 

21. September

17 h

Pressetermin, Pension Eden

19 h

THEATERPARCOURS mit Kommando Himmelfahrt

ab 21 h

Eden mag euch! Äpfel & Licht Qualityland Fest, Eden Saal (Kinderschule Oberhavel)

 

22. September

ab 13 h

vegetarisches Essen von AG Mensch bleib gesund/Akim Nguyen/Eleftheria Xenikaki, Presshaus

14 h

performativer Spaziergang mit dem Künstler Erik Göngrich, Treffpunkt: Pension Eden

15 h

Performance mit Stephan Dillemuth und Dr. Judith Baumgartner, Kuppelsaal

19 h

Filmprogramm mit Florian Wüst, Pension Eden

 

23. September

14 h

Performance mit bankleer und Lina Krüger, Start: Wilhelm Groß Straße 35

16 h

Abschlussperformance mit Elisa Zucchetti und Nandhan Molinaro, Rampe

 

Vergangene Veranstaltungen

3. - 12. Mai

Bau und Recherche Camp von Natural Building Lab und Habitat Unit

27. Mai

AUFTAKT im Rahmen der 125-Jahr-Feierlichkeiten
Festwiese / alte Mosterei

10 h

Führung durch die Eden Ausstellung

11 h

großes Anfangsplenum auf der Agora: Künstler, Edener und Hochschulen stellen sich und ihr Projekt für Eden vor.

13.30 h

Mittagessen im Presshaus von Akim Nguyen & Co.

14.30 h

Parade – SKIZZE FÜR EDEN von Nandhan Molinaro und Elisa Zucchetti

15.30 h

Picknick mit Kaffee und Kuchen

10. Juni

17–19 h

1. EDEN SALON*: LEBENSREFORM
mit Getrude Cepl-Kaufmann, Bernd Wedemeyer-Kolwe, Andrea Mischke, Anikke Knackstedt, Waltraud und Dieter Eisenberger und weiteren Mitgliedern der Eden Genossenschaft

1. Juli

15 h

IDEENFORUM EDEN
von Studierenden des Instituts für Architektur der TU Berlin (Natural Building Lab & Habitat Unit), mit Kaffee und Kuchen

17–19 h

2. EDEN SALON*: BODENREFORM
mit David H. Haney, Sabine Horlitz, Marco Clausen und Mitgliedern der Eden Genossenschaft

26. August

17–19 h

3. EDEN SALON*: WIRTSCHAFTSREFORM
mit Angelika Drescher, Werner Onken, Humane Wirtschaft und Mitgliedern der Eden Genossenschaft

* in der Pension Eden, anschließend Getränke und Abendessen

 

Kontakt

RE.FORM E. V.

Ziel des gemeinnützigen Vereins ist, die Ursprungsgedanken der Reformsiedlung Eden mit neuem Leben zu erfüllen und durch die Verknüpfung der alten Grundgedanken mit aktuellen Initiativen die Reformansätze Edens zu revitalisieren und weiterzuentwickeln, heutigen Initiativen eine Plattform zu geben und die weitere Auseinandersetzung mit den Reformgedanken in- und außerhalb der Genossenschaft zu fördern.

Vorstand von re:form e. V.: Karin Kasböck (1. Vorstand), Cornelia Berndt (2. Vorstand), Dr. Karsten Seifert (Kassier)

Organisation von RE:EDEN

Karin Kasböck, Christoph Leitner und Dietrich Heißenbüttel in Zusammenarbeit mit Cornelia Berndt, Bruno Weber, Elli Kosel, Karsten Seifert, Lena Recknagel, Christiane Glanz, Michael Grabski, Susanne, Kathrin, Waltraud und Dieter Eisenberger und Rainer Gödde.

Anmeldungen für die Sommerakademie und Kontakt vor Ort: info_at_re-eden.org

Presse
presse_at_re-eden.de

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b) betroffene Person

Betroffene Person ist jede identifizierte oder identifizierbare natürliche Person, deren personenbezogene Daten von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen verarbeitet werden.

c) Verarbeitung

Verarbeitung ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung.

d) Einschränkung der Verarbeitung

Einschränkung der Verarbeitung ist die Markierung gespeicherter personenbezogener Daten mit dem Ziel, ihre künftige Verarbeitung einzuschränken.

e) Profiling

Profiling ist jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere, um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftlicher Lage, Gesundheit, persönlicher Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.

f) Pseudonymisierung

Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, auf welche die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.

g) Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher

Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher ist die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Sind die Zwecke und Mittel dieser Verarbeitung durch das Unionsrecht oder das Recht der Mitgliedstaaten vorgegeben, so kann der Verantwortliche beziehungsweise können die bestimmten Kriterien seiner Benennung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten vorgesehen werden.

h) Auftragsverarbeiter

Auftragsverarbeiter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.

i) Empfänger

Empfänger ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, der personenbezogene Daten offengelegt werden, unabhängig davon, ob es sich bei ihr um einen Dritten handelt oder nicht. Behörden, die im Rahmen eines bestimmten Untersuchungsauftrags nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten möglicherweise personenbezogene Daten erhalten, gelten jedoch nicht als Empfänger.

j) Dritter

Dritter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle außer der betroffenen Person, dem Verantwortlichen, dem Auftragsverarbeiter und den Personen, die unter der unmittelbaren Verantwortung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters befugt sind, die personenbezogenen Daten zu verarbeiten.

k) Einwilligung

Einwilligung ist jede von der betroffenen Person freiwillig für den bestimmten Fall in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist.

2. Name und Anschrift des für die Verarbeitung Verantwortlichen

Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung, sonstiger in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union geltenden Datenschutzgesetze und anderer Bestimmungen mit datenschutzrechtlichem Charakter ist die:

re.form e.V.

Struveweg 512

16515 Eden b. Orainenburg

Deutschland

Tel.: 030 123456

E-Mail: info_at_re-eden.org

Website: re-eden.org

3. Erfassung von allgemeinen Daten und Informationen

Die Internetseite der re.form e.V. erfasst mit jedem Aufruf der Internetseite durch eine betroffene Person oder ein automatisiertes System eine Reihe von allgemeinen Daten und Informationen. Diese allgemeinen Daten und Informationen werden in den Logfiles des Servers gespeichert. Erfasst werden können die (1) verwendeten Browsertypen und Versionen, (2) das vom zugreifenden System verwendete Betriebssystem, (3) die Internetseite, von welcher ein zugreifendes System auf unsere Internetseite gelangt (sogenannte Referrer), (4) die Unterwebseiten, welche über ein zugreifendes System auf unserer Internetseite angesteuert werden, (5) das Datum und die Uhrzeit eines Zugriffs auf die Internetseite, (6) eine Internet-Protokoll-Adresse (IP-Adresse), (7) der Internet-Service-Provider des zugreifenden Systems und (8) sonstige ähnliche Daten und Informationen, die der Gefahrenabwehr im Falle von Angriffen auf unsere informationstechnologischen Systeme dienen.

Bei der Nutzung dieser allgemeinen Daten und Informationen zieht die re.form e.V. keine Rückschlüsse auf die betroffene Person. Diese Informationen werden vielmehr benötigt, um (1) die Inhalte unserer Internetseite korrekt auszuliefern, (2) die Inhalte unserer Internetseite sowie die Werbung für diese zu optimieren, (3) die dauerhafte Funktionsfähigkeit unserer informationstechnologischen Systeme und der Technik unserer Internetseite zu gewährleisten sowie (4) um Strafverfolgungsbehörden im Falle eines Cyberangriffes die zur Strafverfolgung notwendigen Informationen bereitzustellen. Diese anonym erhobenen Daten und Informationen werden durch die re.form e.V. daher einerseits statistisch und ferner mit dem Ziel ausgewertet, den Datenschutz und die Datensicherheit in unserem Unternehmen zu erhöhen, um letztlich ein optimales Schutzniveau für die von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Die anonymen Daten der Server-Logfiles werden getrennt von allen durch eine betroffene Person angegebenen personenbezogenen Daten gespeichert.

4. Abonnement unseres Newsletters

Auf der Internetseite der re.form e.V. wird den Benutzern die Möglichkeit eingeräumt, den Newsletter unseres Unternehmens zu abonnieren. Welche personenbezogenen Daten bei der Bestellung des Newsletters an den für die Verarbeitung Verantwortlichen übermittelt werden, ergibt sich aus der hierzu verwendeten Eingabemaske.

Die re.form e.V. informiert ihre Kunden und Geschäftspartner in regelmäßigen Abständen im Wege eines Newsletters über Angebote des Unternehmens. Der Newsletter unseres Unternehmens kann von der betroffenen Person grundsätzlich nur dann empfangen werden, wenn (1) die betroffene Person über eine gültige E-Mail-Adresse verfügt und (2) die betroffene Person sich für den Newsletterversand registriert. An die von einer betroffenen Person erstmalig für den Newsletterversand eingetragene E-Mail-Adresse wird aus rechtlichen Gründen eine Bestätigungsmail im Double-Opt-In-Verfahren versendet. Diese Bestätigungsmail dient der Überprüfung, ob der Inhaber der E-Mail-Adresse als betroffene Person den Empfang des Newsletters autorisiert hat.

Bei der Anmeldung zum Newsletter speichern wir ferner die vom Internet-Service-Provider (ISP) vergebene IP-Adresse des von der betroffenen Person zum Zeitpunkt der Anmeldung verwendeten Computersystems sowie das Datum und die Uhrzeit der Anmeldung. Die Erhebung dieser Daten ist erforderlich, um den(möglichen) Missbrauch der E-Mail-Adresse einer betroffenen Person zu einem späteren Zeitpunkt nachvollziehen zu können und dient deshalb der rechtlichen Absicherung des für die Verarbeitung Verantwortlichen.

Die im Rahmen einer Anmeldung zum Newsletter erhobenen personenbezogenen Daten werden ausschließlich zum Versand unseres Newsletters verwendet. Ferner könnten Abonnenten des Newsletters per E-Mail informiert werden, sofern dies für den Betrieb des Newsletter-Dienstes oder eine diesbezügliche Registrierung erforderlich ist, wie dies im Falle von Änderungen am Newsletterangebot oder bei der Veränderung der technischen Gegebenheiten der Fall sein könnte. Es erfolgt keine Weitergabe der im Rahmen des Newsletter-Dienstes erhobenen personenbezogenen Daten an Dritte. Das Abonnement unseres Newsletters kann durch die betroffene Person jederzeit gekündigt werden. Die Einwilligung in die Speicherung personenbezogener Daten, die die betroffene Person uns für den Newsletterversand erteilt hat, kann jederzeit widerrufen werden. Zum Zwecke des Widerrufs der Einwilligung findet sich in jedem Newsletter ein entsprechender Link. Ferner besteht die Möglichkeit, sich jederzeit auch direkt auf der Internetseite des für die Verarbeitung Verantwortlichen vom Newsletterversand abzumelden oder dies dem für die Verarbeitung Verantwortlichen auf andere Weise mitzuteilen.

5. Newsletter-Tracking

Die Newsletter der re.form e.V. enthalten sogenannte Zählpixel. Ein Zählpixel ist eine Miniaturgrafik, die in solche E-Mails eingebettet wird, welche im HTML-Format versendet werden, um eine Logdatei-Aufzeichnung und eine Logdatei-Analyse zu ermöglichen. Dadurch kann eine statistische Auswertung des Erfolges oder Misserfolges von Online-Marketing-Kampagnen durchgeführt werden. Anhand des eingebetteten Zählpixels kann die re.form e.V. erkennen, ob und wann eine E-Mail von einer betroffenen Person geöffnet wurde und welche in der E-Mail befindlichen Links von der betroffenen Person aufgerufen wurden.

Solche über die in den Newslettern enthaltenen Zählpixel erhobenen personenbezogenen Daten, werden von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen gespeichert und ausgewertet, um den Newsletterversand zu optimieren und den Inhalt zukünftiger Newsletter noch besser den Interessen der betroffenen Person anzupassen. Diese personenbezogenen Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Betroffene Personen sind jederzeit berechtigt, die diesbezügliche gesonderte, über das Double-Opt-In-Verfahren abgegebene Einwilligungserklärung zu widerrufen. Nach einem Widerruf werden diese personenbezogenen Daten von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen gelöscht. Eine Abmeldung vom Erhalt des Newsletters deutet die re.form e.V. automatisch als Widerruf.
6. Routinemäßige Löschung und Sperrung von personenbezogenen Daten

Der für die Verarbeitung Verantwortliche verarbeitet und speichert personenbezogene Daten der betroffenen Person nur für den Zeitraum, der zur Erreichung des Speicherungszwecks erforderlich ist oder sofern dies durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einen anderen Gesetzgeber in Gesetzen oder Vorschriften, welchen der für die Verarbeitung Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde.

Entfällt der Speicherungszweck oder läuft eine vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einem anderen zuständigen Gesetzgeber vorgeschriebene Speicherfrist ab, werden die personenbezogenen Daten routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gesperrt oder gelöscht.

7. Rechte der betroffenen Person

a) Recht auf Bestätigung

Jede betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber eingeräumte Recht, von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden. Möchte eine betroffene Person dieses Bestätigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

b) Recht auf Auskunft

Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, jederzeit von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen unentgeltliche Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten personenbezogenen Daten und eine Kopie dieser Auskunft zu erhalten. Ferner hat der Europäische Richtlinien- und Verordnungsgeber der betroffenen Person Auskunft über folgende Informationen zugestanden:
die Verarbeitungszwecke
die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden
die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen
falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer
das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung
das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde
wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden: Alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten
das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Artikel 22 Abs.1 und 4 DS-GVO und — zumindest in diesen Fällen — aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person

Ferner steht der betroffenen Person ein Auskunftsrecht darüber zu, ob personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt wurden. Sofern dies der Fall ist, so steht der betroffenen Person im Übrigen das Recht zu, Auskunft über die geeigneten Garantien im Zusammenhang mit der Übermittlung zu erhalten.

Möchte eine betroffene Person dieses Auskunftsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

c) Recht auf Berichtigung

Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die unverzügliche Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Ferner steht der betroffenen Person das Recht zu, unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten — auch mittels einer ergänzenden Erklärung — zu verlangen.

Möchte eine betroffene Person dieses Berichtigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

d) Recht auf Löschung (Recht auf Vergessen werden)

Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass die sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft und soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist:
Die personenbezogenen Daten wurden für solche Zwecke erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet, für welche sie nicht mehr notwendig sind.
Die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
Die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein, und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
Die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
Die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DS-GVO erhoben.

Sofern einer der oben genannten Gründe zutrifft und eine betroffene Person die Löschung von personenbezogenen Daten, die bei der re.form e.V. gespeichert sind, veranlassen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der re.form e.V. wird veranlassen, dass dem Löschverlangen unverzüglich nachgekommen wird.

Wurden die personenbezogenen Daten von der re.form e.V. öffentlich gemacht und ist unser Unternehmen als Verantwortlicher gemäß Art. 17 Abs. 1 DS-GVO zur Löschung der personenbezogenen Daten verpflichtet, so trifft die re.form e.V. unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche, welche die veröffentlichten personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber in Kenntnis zu setzen, dass die betroffene Person von diesen anderen für die Datenverarbeitung Verantwortlichen die Löschung sämtlicher Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hat, soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist. Der Mitarbeiter der re.form e.V. wird im Einzelfall das Notwendige veranlassen.

e) Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:
Die Richtigkeit der personenbezogenen Daten wird von der betroffenen Person bestritten, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen.
Die Verarbeitung ist unrechtmäßig, die betroffene Person lehnt die Löschung der personenbezogenen Daten ab und verlangt stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten.
Der Verantwortliche benötigt die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger, die betroffene Person benötigt sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Die betroffene Person hat Widerspruch gegen die Verarbeitung gem. Art. 21 Abs. 1 DS-GVO eingelegt und es steht noch nicht fest, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

Sofern eine der oben genannten Voraussetzungen gegeben ist und eine betroffene Person die Einschränkung von personenbezogenen Daten, die bei der re.form e.V. gespeichert sind, verlangen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der re.form e.V. wird die Einschränkung der Verarbeitung veranlassen.

f) Recht auf Datenübertragbarkeit

Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, welche durch die betroffene Person einem Verantwortlichen bereitgestellt wurden, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Sie hat außerdem das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern die Verarbeitung auf der Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DS-GVO beruht und die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt, sofern die Verarbeitung nicht für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, welche dem Verantwortlichen übertragen wurde.

Ferner hat die betroffene Person bei der Ausübung ihres Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 Abs. 1 DS-GVO das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen an einen anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist und sofern hiervon nicht die Rechte und Freiheiten anderer Personen beeinträchtigt werden.

Zur Geltendmachung des Rechts auf Datenübertragbarkeit kann sich die betroffene Person jederzeit an einen Mitarbeiter der re.form e.V. wenden.

g) Recht auf Widerspruch

Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 Buchstaben e oder f DS-GVO erfolgt, Widerspruch einzulegen. Dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.

Die re.form e.V. verarbeitet die personenbezogenen Daten im Falle des Widerspruchs nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die den Interessen, Rechten und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Verarbeitet die re.form e.V. personenbezogene Daten, um Direktwerbung zu betreiben, so hat die betroffene Person das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen. Dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht die betroffene Person gegenüber der re.form e.V. der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so wird die re.form e.V. die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeiten.

Zudem hat die betroffene Person das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die sie betreffende Verarbeitung personenbezogener Daten, die bei der re.form e.V. zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gemäß Art. 89 Abs. 1 DS-GVO erfolgen, Widerspruch einzulegen, es sei denn, eine solche Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe erforderlich.

Zur Ausübung des Rechts auf Widerspruch kann sich die betroffene Person direkt jeden Mitarbeiter der re.form e.V. oder einen anderen Mitarbeiter wenden. Der betroffenen Person steht es ferner frei, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft, ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG, ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.

h) Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall einschließlich Profiling

Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung — einschließlich Profiling — beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihr gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt, sofern die Entscheidung (1) nicht für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich ist, oder (2) aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person enthalten oder (3) mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person erfolgt.

Ist die Entscheidung (1) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich oder (2) erfolgt sie mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person, trifft die re.form e.V. angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen der betroffenen Person zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

Möchte die betroffene Person Rechte mit Bezug auf automatisierte Entscheidungen geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.
i) Recht auf Widerruf einer datenschutzrechtlichen Einwilligung

Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, eine Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten jederzeit zu widerrufen.

Möchte die betroffene Person ihr Recht auf Widerruf einer Einwilligung geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

8. Rechtsgrundlage der Verarbeitung

Art. 6 I lit. a DS-GVO dient unserem Unternehmen als Rechtsgrundlage für Verarbeitungsvorgänge, bei denen wir eine Einwilligung für einen bestimmten Verarbeitungszweck einholen. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich, wie dies beispielsweise bei Verarbeitungsvorgängen der Fall ist, die für eine Lieferung von Waren oder die Erbringung einer sonstigen Leistung oder Gegenleistung notwendig sind, so beruht die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. b DS-GVO. Gleiches gilt für solche Verarbeitungsvorgänge die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind, etwa in Fällen von Anfragen zur unseren Produkten oder Leistungen. Unterliegt unser Unternehmen einer rechtlichen Verpflichtung durch welche eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich wird, wie beispielsweise zur Erfüllung steuerlicher Pflichten, so basiert die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. c DS-GVO. In seltenen Fällen könnte die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich werden, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn ein Besucher in unserem Betrieb verletzt werden würde und daraufhin sein Name, sein Alter, seine Krankenkassendaten oder sonstige lebenswichtige Informationen an einen Arzt, ein Krankenhaus oder sonstige Dritte weitergegeben werden müssten. Dann würde die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. d DS-GVO beruhen. Letztlich könnten Verarbeitungsvorgänge auf Art. 6 I lit. f DS-GVO beruhen. Auf dieser Rechtsgrundlage basieren Verarbeitungsvorgänge, die von keiner der vorgenannten Rechtsgrundlagen erfasst werden, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich ist, sofern die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen nicht überwiegen. Solche Verarbeitungsvorgänge sind uns insbesondere deshalb gestattet, weil sie durch den Europäischen Gesetzgeber besonders erwähnt wurden. Er vertrat insoweit die Auffassung, dass ein berechtigtes Interesse anzunehmen sein könnte, wenn die betroffene Person ein Kunde des Verantwortlichen ist (Erwägungsgrund 47 Satz 2 DS-GVO).

9. Berechtigte Interessen an der Verarbeitung, die von dem Verantwortlichen oder einem Dritten verfolgt werden

Basiert die Verarbeitung personenbezogener Daten auf Artikel 6 I lit. f DS-GVO ist unser berechtigtes Interesse die Durchführung unserer Geschäftstätigkeit zugunsten des Wohlergehens all unserer Mitarbeiter und unserer Anteilseigner.

10. Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden

Das Kriterium für die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten ist die jeweilige gesetzliche Aufbewahrungsfrist. Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind.

11. Gesetzliche oder vertragliche Vorschriften zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten; Erforderlichkeit für den Vertragsabschluss; Verpflichtung der betroffenen Person, die personenbezogenen Daten bereitzustellen; mögliche Folgen der Nichtbereitstellung

Wir klären Sie darüber auf, dass die Bereitstellung personenbezogener Daten zum Teil gesetzlich vorgeschrieben ist (z.B. Steuervorschriften) oder sich auch aus vertraglichen Regelungen (z.B. Angaben zum Vertragspartner) ergeben kann. Mitunter kann es zu einem Vertragsschluss erforderlich sein, dass eine betroffene Person uns personenbezogene Daten zur Verfügung stellt, die in der Folge durch uns verarbeitet werden müssen. Die betroffene Person ist beispielsweise verpflichtet uns personenbezogene Daten bereitzustellen, wenn unser Unternehmen mit ihr einen Vertrag abschließt. Eine Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte zur Folge, dass der Vertrag mit dem Betroffenen nicht geschlossen werden könnte. Vor einer Bereitstellung personenbezogener Daten durch den Betroffenen muss sich der Betroffene an einen unserer Mitarbeiter wenden. Unser Mitarbeiter klärt den Betroffenen einzelfallbezogen darüber auf, ob die Bereitstellung der personenbezogenen Daten gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben oder für den Vertragsabschluss erforderlich ist, ob eine Verpflichtung besteht, die personenbezogenen Daten bereitzustellen, und welche Folgen die Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte.

12. Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen verzichten wir auf eine automatische Entscheidungsfindung oder ein Profiling.

Diese Datenschutzerklärung wurde durch den Datenschutzerklärungs-Generator der DGD Deutsche Gesellschaft für Datenschutz GmbH, die als Externer Datenschutzbeauftragter Aschaffenburg tätig ist, in Kooperation mit dem Anwalt für IT- und Datenschutzrecht Christian Solmecke erstellt.